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2.5.1 Randeinfassungen
Eine Pflasterfläche bedarf stets einer allseitigen Einspannung
durch Randeinfassungen, um Verschiebungen
während der Herstellung und Nutzung der Pflasterdecke
zu verhindern. Gemäß DIN 18318 werden
Bord- und Einfassungssteine aus Beton verwendet,
welche der DIN 483 bzw. DIN EN 1340 entsprechen
müssen.
Als Rand- und Einfassungselemente werden Hoch-,
Rund- oder Tiefbordsteine sowie Einfassungssteine
verwendet. Randeinfassungen sind vor der Pflasterung
einzubauen (Einbau einer Randeinfassung
vgl. Abb. 12). Der Abstand der Randeinfassungen
ist auf das Rastermaß des jeweiligen Steinsystems
abzustimmen.
Pflastersteine können fertigungsbedingt geringfügige
Maßtoleranzen aufweisen. Um unnötige Schneidearbeiten
zu vermeiden, sollten einzelne Steinreihen
in der gewünschten Verlegebreite ausgelegt werden,
um den genauen Abstand der Randeinfassung zu
ermitteln.
Bord- und Einfassungssteine sind auf ein 20 cm
dickes Fundament mit Rückenstütze aus unbewehrtem
Beton zu versetzen (vgl. DIN 18318). Die Fundamentbreite
ergibt sich in Abhängigkeit von dem verwendeten
Einfassungsselement zzgl. der 15 cm breit
auszuführenden Rückenstütze. Der zu verwendende
Frischbeton muss hinsichtlich seiner Zusammensetzung
mindestens einem Beton der Güte C 12/15
nach DIN EN 206 entsprechen. Die Einfassungselemente
sind auf den noch frischen Fundamentbeton zu
versetzen. Sie müssen ggf. vorgenässt werden, damit
dem Frischbeton kein Wasser entzogen wird.
Der Beton für die Rückenstütze ist frisch in frisch mit
dem Fundamentbeton zu verarbeiten. Die Rückenstütze
sollte, wie das Fundament, unter Verwendung
einer Schalung hergestellt werden, um ausreichend
verdichtet und mit der geforderten Druckfestigkeit
hergestellt werden zu können.
Die Einfassungselemente, die nicht verfugt zu werden
brauchen, sind mit einer etwa 5 mm breiten Stoßfuge
zu versetzen. Trotzdem sollten die Stoßfugen immer
dann an der Rückseite geschlossen oder abgedichtet
werden, wenn eine Pflasterdecke oder ein Plattenbelag
in ungebundener Ausführung anschließt, um ein
Ausrieseln von Bettungs- und Fugenmaterial zu verhindern.
Dafür eignet sich z. B. ein einfacher Mörtelstrich.

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