Gartenbau Aydin

Aydin Gartenbau und
Landschaftsbau

Eichelstraße 61
40599 Düsseldorf
Tel.: 0211-7186120

 

 

 

4.2 Verlegung und Fugen

Verlegung im Plattenbett

Die Betonplatten werden mit Hilfe einer Schnur höhen- und fluchtgerecht auf das Plattenbett gelegt und mit einem Gummihammer eingeklopft. Im Abstand von 2 m ist die Flucht der verlegten Platten mit einer Schnur zu überprüfen. Der Fugenabstand sollte stets 3 – 5 mm betragen (DIN 18318).
Im Zuge der Verlegung ist auf eine vollflächige Auflage der Platten auf der Bettung zu achten. Die Fugenbreite ist dabei in Abhängigkeit vom Bettungsmaterial zu wählen.
Bei der Verlegung mit Kreuzfuge empfehlen wir den Einsatz geeigneter Fugenkreuze aus unserem Lieferprogramm. Diese garantieren eine gleichmäßige Fugenbreite von ca. 4 mm und wirken flächenstabilisierend. Bei der Verfüllung mit gebundenem Fugenmaterial ist eine Fugenbreite von 8 mm erforderlich. Bei Bradstone- Platten kann je nach Verlegeart ein größerer Fugenabstand von bis zu 15 mm gewählt werden, jedoch ist ein Mindestabstand von 3 mm einzuhalten. Die Fugen sind mit einem Sand-Splitt-Gemisch* aus gewaschenem Material zu verschließen. Die volle Tragfähigkeit der verlegten Fläche ist erst dann gewährleistet, wenn die Fugen vollständig mit Sand gefüllt sind. Daher ist das Auffüllen der Fugen nach einigen Tagen mehrmals zu wiederholen.

* Bei Bradstone-Platten können die Fugen auch mit einem wasserduchlässigen, Epoxidharz gebundenen Fugenmörtel gefüllt werden.

Verlegung auf Plattenlagern, Stelzlagern und Mörtelsäckchen

Auch diese Verlegearten erfordern eine ausreichend tragfähige, frostfrei gegründete und annähernd ebene Unterkonstruktion, vorzugsweise mit entsprechender Querneigung (Gefälle) von 2 %. Der Untergrund muss dauerhaft frost- und witterungsbeständig sein. Der Untergrund bzw. die Unterkonstruktion ist gleichzeitig die wasserführende Ebene und es sind unterhalb der Lager bzw. der Mörtelsäckchen geeignete (d. h. materialverträgliche) Trennlagen vorzusehen, um Beschädigungen der Dichtungsbahn zu vermeiden. Eine Verlegung auf gedämmten, abgeklebten Flächen ist gemäß Flachdachrichtlinien nicht zulässig. Für diesen Fall ist eine Verlegung auf ungebundenem Bettungsmaterial auszuführen.

Verlegung auf Mörtelsäckchen oder -beuteln

Verlegung


Die Verlegung selbst erfolgt analog zu den Plattenoder Stelzlagern. Die als Plattenlager dienenden Mörtelsäckchen sind mit einer selbst gemischten, erdfeuchten Mörtelmischung (MG III – MG IIIa) gefüllte Kunststoffbeutel (z. B. Gefrierbeutel), die unter den Kreuzungspunkten der Platten versetzt werden. Die Beutel sind ausreichend groß zu dimensionieren, zu schließen und während der Verlegung einzustechen, damit eingeschlossene Luft und Feuchtigkeit entweichen und der Mörtel sich unter der Plattenlast verteilen und abbinden kann. Um an den Plattenecken ein einheitliches Niveau zu erreichen, kann mit einem Verlegehammer nachgeklopft werden.
Gegebenenfalls können auch hier die KANN-Fugenkreuze zu Hilfe genommen werden, um einen gleichmäßigen Fugenverlauf zu gewährleisten. Auch bei dieser Verlegung bleiben die Fugen offen, mit den bereits genannten Vorteilen.

Hinweis:

Es ist zu beachten, dass unterhalb von Plattenlagern, Stelzlagern oder Mörtelsäckchen ein geeigneter Untergrund vorhanden ist. Die Produkte sind auf Materialverträglichkeit mit evtl. vorhandenen Abdichtungen zu prüfen, ggf. sind materialverträgliche Trennlagen vorzusehen, um Beschädigungen von vorhandenen Dichtungsbahnen zu vermeiden. Sehr großformatige Platten wie Megategel sind an allen vier Ecken und in der Mitte der Platten aufzulagern.

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